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Meisterwerk von Regisseur Spike Lee
25 Stunden fängt an, wo andere Filme enden. Drogendealer Monty Brogan, erhält kurz bevor er sein dreckiges Geschäft entgültig an den Nagel hängen will noch einmal Besuch von der Polizei, diese findet bei ihm Bargeld und natürlich einige Kilo Drogen. Das Ende der Geschichte? Nein. Denn jetzt beginnt die eigentliche Handlung. 24 Stunden bleiben Brogan (Edward Norton) noch in Freiheit, und die will er nutzten, um mit seiner Freundin Naturelle (Rosario Dawson) und seinen zwei Kumpels, dem Lehrer Jakob (Philip Seymor Hoffman) und dem Broker Slaughty (Berry Pepper) seinen „Abschied“ in einem Club zu feiern.
Spike Lee verarbeitete hier mit sehr viel Gespür den Stoff des gleichnamigen Romans von David Benioff, indem er die letzten Stunden Monty Brogans in Szene setzt. Die Etappen seines verpatzten Lebens und die Tragik die darin liegt, verbindet Lee geschickt mit dem Schrecken, welchen der 11. September in New York hinterlassen hat. Die klaffende Wunde Manhattans Ground Zero, die gescheiterten Personen um Monty Brogan herum, alle sind Teil dieses genialen Dramas, das den Betrachter immer weiter in den Bann den scheinbar Surrealen zieht und ihn letztendlich mit der Wahrheit konfrontiert.
Fazit: 25 Stunden ist harter Tobak, denn man nicht mal eben so zum entspannen anschaut. Frei von Actionszenen zeichnet er das Bild einer vermeintlich gefühllosen Gangsterwelt, in der Lee bei genaueren hinsehen über den Wert von Familie und Freunden sinniert. Sehenswert!
massoud
25 Stunden - Facts
Mit freundlicher Unterstützung von
(Chemnitz)
Eure Meinung zum Film 25 Stunden
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