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< The Punisher Harry Potter und der Gefangene von Askaban Voll Gepunktet >      

Simsalabim - und alles ward anders
Harry Potter und der Gefangene von Askaban
Die ganze Zaubererwelt ist in Aufruhr - Sirius Black (Gary Oldman), ein gefährlicher Verbrecher, ist aus dem Gefängnis Askaban ausgebrochen! Einst hatte er Harrys (Daniel Radcliffe) Eltern an Lord Voldemort verraten, die daraufhin von ihm getötet wurden. Nun ist er auf dem Weg, auch Harry ins Jenseits zu befördern.
     Harry jedoch, der die Ferien wieder bei den ungeliebten Dursleys verbringen muß, ist völlig ahnungslos und hat mit anderen Problemen zu kämpfen. So fordert die garstige Tante Magda alle seine Beherrschungskraft, die letzten
Endes aber doch versagt – nach einer besonders gemeinen Lästerattacke entschwebt Tante Magda durch einen Zauber aufgeblasen dem Haus der Dursleys. Auch Harry hat nun endgültig genug, packt seine Koffer und verschwindet in die Nacht – ohne von der Gefahr zu wissen, in der er schwebt. Zum Glück wird er unterwegs vom "Fahrenden Ritter", einem verzauberten Doppelstockbus, aufgelesen und kann das neue Schuljahr in Hogwarts unbeschädigt beginnen.
     Doch Hogwarts, das für Harry ein Zuhause geworden ist, wird von den unheimlichen Wachen von Askaban, den Dementoren, bewacht. Diese grausamen Kreaturen, eigentlich zum Schutz der Schüler vor Black gedacht, umgibt eine
unheilbringende Aura – in ihrer Nähe fühlt man sich, als ob man niemals wieder glücklich ist. Es zeigt sich, daß Harry besonders für ihre Wirkung anfällig ist. Glücklicherweise bringt ihm ein alter Freund seiner Eltern, Professor Remus Lupin (David Thewlis), eine Verteidigung gegen die Dementoren bei. Doch auch ihn umgibt ein dunkles Geheimnis…

     Der Dritte Teil der Harry Potter-Reihe ist der bisher finsterste und gruseligste der Serie – und wenn es nach J.K. Rowling geht, wird es nicht dabei bleiben. Der kindliche Zauber, der den ersten beiden Teilen innewohnte, bleibt zum Teil erhalten. Jedoch wird klar, daß auch Harry und seine Freunde langsam erwachsen werden. Verantwortlich für diesen Effekt sind nicht nur die Charaktere selbst, auch die Bildsprache Alfonso Cuaróns („Y tu mamá también“) – in den ersten beiden
Teilen führte Chris Columbus Regie – trägt einen großen Teil dazu bei. Ließ die farbenfrohe Inszenierung Columbus’ den Zuschauer im Film wie in einem Bilderbuch schwelgen, versetzen die veränderte Kameraführung und abgedämpften Farben den Zuschauer mitten ins Geschehen.
     Die neuen Charaktere im Film werden von renommierten Schauspielern übernommen. Allen voran Ober-Film-Fiesling Gary Oldman, der seinen Charakter Black so mit Leben erfüllt, dass an dessen Darstellung alle Potter-Fans ihre Freude haben werden. Auch Emma Thompson liefert eine tolle, wenn auch kurze Darstellung der verrückten Professorin Trelawney ab, die Wahrsagekunde unterrichtet und regelmäßig Harrys Tod prophezeit. Ebenso erfährt eine etablierte Rolle eine Besetzungsänderung – Michael Gambon, bekannt als Gandalf in Herr der Ringe übernimmt die Rolle des verstorbenen Richard Harris und gibt Albus Dumbledore ein neues Gesicht.

      Änderungen gehen auch am Set nicht vorbei. So wurde die Umgebung Hogwarts nach Schottland verlegt, und einige bekannte Dinge haben ihren Platz gewechselt – aber genug verraten, selber gucken!
NaB

Harry Potter und der Gefangene von Askaban - Facts


Fantasy/Abenteuer, USA 2004
Regie: Alfonso Cuaróns
Hauptdarsteller: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Michael Gambon, Gary Oldman, Alan Rickman, Emma Thompson u.v.a.
Bundesstart: 3.6.2004
Homepage: Harry Potter und der Gefangene von Askaban
(http://www.harrypotter.de/)
Action
Humor
Spannung 
Anspruch
Erotik

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