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…und dann erschieß ich den Koch.
Bereits zum zweiten Mal klemmt sich Antonio Banderas seine Gitarre unter die Arme und duelliert sich in wilden Gefechten mit gemeinen Kriminellen. Erneut ist Rache das Ziel des schießwütigen Musikers. Genugtuung für seine Carolina (Salma Hayek), die gemeinsam mit ihrer Tochter den Kugeln des fiesen Generals Marquez erlag. Jetzt will eben jener die Macht in Mexiko durch einen Staatsstreich an sich reißen. Finanziert vom Blutgeld eines Drogenbarons (Willem Dafoe), soll der Putsch gelingen. Jedoch hat auch das CIA noch etwas im Hotspot Mexiko zu melden: Das Ein-Mann-Kommando Sands (Johnny Depp) hat sich an die Regeln seines Einsatzbereiches gewöhnt, ernährt sich von Schweinefleisch, dealt mit Informationen und erschießt gelegentlich den ein oder anderen Koch – der Balance wegen. Cool in Szene gesetzt sind alle Charaktere in diesem Wirrwarr, das sämtliche Genreregister zitiert. Gelegentlich entgleitet einem bei dem Hin und Her und den aufeinandergestapelten Stuntsequenzen der rote Faden, jedoch will der Spaß an der ganzen Sache nicht so recht verloren gehen. Das mag man dem kurzen Drehzeitraum in die Schuhe schieben, schließlich sollte bereits nach 7 Wochen alles im Kasten sein. Aber wer geduldig seinem Kinosessel frönt, der wird all die Momente auskosten können, die den dritten El Mariachi so sehenswert machen: Blinde lernen schießen, Enrique Iglesias röstet seine Kritiker und Salma Hayek liegt in Ketten. Dies sind natürlich nur einige der interessanten Details – entdecken sollte man diese jedoch für sich selbst. HAMA
Irgendwann in Mexiko - Facts
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