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< Identität Irgendwann in Mexiko Secretary >      

…und dann erschieß ich den Koch.
Mörderisch schmeckt der Staub in der unheilsschwangeren Hitze Mexikos – dem Land rachedurstiger Pistoleros und gnadenloser Mariachis. Kein anderer als Regisseur Robert Rodriguez lässt in genau dieser Gefahrenzone El Mariachi erneut in die Saiten greifen - teurer, aufwendiger und explosiver als je zuvor. Ganz allein macht er sich in diesem Flick für Drehbuch, Regiearbeit, Schnitt, Visuals, Musik und die Produktion verantwortlich. Das passt zu ihm, denn schon in seinen Vorläufern hat er sich nie vor Arbeit gescheut, um Trash DeLuxe auf die Leinwand zu bringen.
     Zur Freude der Liebhaber dieser Gitarrentrilogie wird auch Irgendwann in Mexiko trotz seiner blutreichen Bodycount immer noch ein Augenzwinkern im Plot aufweisen können. Dynamisch angereichert durch flotte Handkameras und unterschiedlichem Filmmaterial, köchelt Rodriguez ein heißes Actionpotpourri, das das Blut in Wallung bringt.
     Bereits zum zweiten Mal klemmt sich Antonio Banderas seine Gitarre unter die Arme und duelliert sich in wilden Gefechten mit gemeinen Kriminellen. Erneut ist Rache das Ziel des schießwütigen Musikers. Genugtuung für seine Carolina (Salma Hayek), die gemeinsam mit ihrer Tochter den Kugeln des fiesen Generals Marquez erlag. Jetzt will eben jener die Macht in Mexiko durch einen Staatsstreich an sich reißen. Finanziert vom Blutgeld eines Drogenbarons (Willem Dafoe), soll der Putsch gelingen.
     Jedoch hat auch das CIA noch etwas im Hotspot Mexiko zu melden: Das Ein-Mann-Kommando Sands (Johnny Depp) hat sich an die Regeln seines Einsatzbereiches gewöhnt, ernährt sich von Schweinefleisch, dealt mit Informationen und erschießt gelegentlich den ein oder anderen Koch – der Balance wegen.
     Die Situation spitzt sich zu, der Putschversuch rückt näher und nur wer am schnellsten zieht hat eine Chance zu Überleben.
     Cool in Szene gesetzt sind alle Charaktere in diesem Wirrwarr, das sämtliche Genreregister zitiert. Gelegentlich entgleitet einem bei dem Hin und Her und den aufeinandergestapelten Stuntsequenzen der rote Faden, jedoch will der Spaß an der ganzen Sache nicht so recht verloren gehen. Das mag man dem kurzen Drehzeitraum in die Schuhe schieben, schließlich sollte bereits nach 7 Wochen alles im Kasten sein.
     Aber wer geduldig seinem Kinosessel frönt, der wird all die Momente auskosten können, die den dritten El Mariachi so sehenswert machen: Blinde lernen schießen, Enrique Iglesias röstet seine Kritiker und Salma Hayek liegt in Ketten. Dies sind natürlich nur einige der interessanten Details – entdecken sollte man diese jedoch für sich selbst.

HAMA

Irgendwann in Mexiko - Facts


Action, USA 2003
Regie: Robert Rodriguez
Hauptdarsteller: Johnny Depp, Antonio Banderas, Willem Dafoe, Salma Hayek, Cheech Marin, Danny Trejo, Enrique Iglesias
Bundesstart: 25.9.2003
Homepage: Irgendwann in Mexiko
(http://www.movie.de/filme/once/)
Action
Humor
Spannung 
Anspruch
Erotik

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Mit freundlicher Unterstützung von (Chemnitz)

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