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< Teuflisch Sweet Home Alabama I Spy >      

Daheim ist, wo das Herz schlägt.


Es ist ein eiskalter Adventsabend und die zwei eocus – Redakteure haben sich soeben aus der warmen Nähe des Kinos verkrümelt. Den Film noch im Hinterstübchen und einige Glas Glühwein später gilt es, das Gesehene zu verarbeiten. Ihr habt die einmalige Möglichkeit dies live mitzuerleben.

massoud: Sag mal HAMA, um was ging's denn jetzt in dem Streifen so richtig?

HAMA: Ich dachte du hattest den Platz neben mir? Hast du eigentlich aufgepasst?

massoud: Mensch, dass ist ja wie in der Schule, natürlich hab ich, ich wollte nur wissen, was du so in dem Film gesehen hast!

HAMA: Okay, also…

massoud: Aha, und mir vorwerfen ich würde schlafen!

HAMA: Ja, wart doch ab – Stadtpommeranze Melanie (Reese Witherspoone) bekommt vom reichen Sohn der NY – Bürgermeisterin den Antrag ihres Lebens. Dabei hat sie noch den Ehevertrag mit Landei Jake (Josh Lucas) an den Hacken. Also muss sie back to the roots nach Sweet Home Alabama pilgern. Ergebnis des Ganzen: Ihre Jugendliebe holt sie ein und ehe man sich versieht hat sie eine schwere Entscheidung vor sich, bei der es den Richtigen gleich zweimal zu geben scheint...

massoud: Stimmt schon, ist eigentlich 'ne verzwickte Sache, in die das Mädchen da gerät: Daheim in New York eine erfolgreiche Designerin mit allen Aufstiegschancen, dazu einer der begehrtesten Männer der Stadt und in Pigeons Creek, ihrem Geburtsort, wartet ihre Vergangenheit auf sie. Nettes Disaster, oder?

HAMA: Im wahren Leben vielleicht – aber Regisseur Andy Tennant weißt uns ja schon von Anfang an darauf hin, dass es hier nur um eine erfrischende, nicht allzu ernst zu nehmende Liebeskomödie geht. Da stehen die Klischees der arroganten Großstädter den Vorurteilen über verschnarchte Hinterwäldler vom Dorf gegenüber. Mittendrin eine selbstbewusste Frau, die zwischen Hundefriedhof und Glasbläserei versucht ihren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

massoud: Ich würde sagen, das ist Reese Witherspoone diesmal relativ gut gelungen, zumindest war ihre Rolle überzeugend vermittelt. Gut, Klischees gab es wirklich genug – Warum eigentlich waren die Afroamerikaner im Film entweder schwul, schlecht bezahlt oder noch in sklaverei-ähnlicher Hausdienerschaft eingesponnen?

HAMA: Abgesehen von diesen kulturellen Erzählschwächen soll der Stoff doch nur unterhalten – und das tut er auch. Zwar hätte man in diesen 110min viel weg lassen können, aber schlussendlich ist es eine dieser Fließbandkomödien, die man sich ohne irgendwelche Nebenwirkungen jederzeit reinziehen kann. Punkt.

massoud & HAMA

Sweet Home Alabama - Facts


Komödie, USA 2002
Regie: Andy Tennant
Hauptdarsteller: Reese Witherspoone, Josh Lucas, Patrick Dempsey, Fred Ward
Bundesstart: 19.12.2002
Homepage: Sweet Home Alabama
(http://www.sweet-home-alabama.com/)
Action
Humor
Spannung 
Anspruch
Erotik

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Mit freundlicher Unterstützung von (Chemnitz)

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