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< Der Mann, der niemals lebte Der Tag, an dem die Erde stillstand Mord ist mein Geschäft, Liebling >      

Gebt uns Erlösung, gebt uns den Weltuntergang
Der Tag, an dem die Erde stillstand
Die Menschheit oder den Planeten Erde zu vernichten ist nicht unbedingt nur eine Vorstellung von Autoren oder der Entertainment-Industrie. Bereits in der Bibel gab es das kleine beschauliche Örtchen namens Harmegedon, in welchem die endzeitliche Entscheidungsschlacht zwischen Gut und Böse stattfindet. In „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ geht es aber leider nicht um den Kampf, sondern gleich um die gesamte Vernichtung der Spezies Mensch!

     Ein Außerirdischer kommt auf die Erde. Kein freundlicher, kleiner E.T., sondern der empfindungslos wirkende Klaatu (Keanu Reeves), dessen primäre Aufgabe in der Vernichtung der Rasse Mensch liegt. Gründe gibt es natürlich viele und die werden nicht einmal die Menschen selbst wirklich in Frage stellen können. Aber, wie so häufig, ist eine Frau im Spiel, welche die ganze Mission zum scheitern bringen könnte – in diesem Fall Helen Benson (Jennifer Connelly), ihres Zeichens Wissenschaftlerin. Diese versucht nämlich Klaatu ein differenziertes Bild von den Menschen zu vermitteln - mit Worten und nicht mit Waffengewalt, das Patentrezept der Army.

     An sich sind Filme, die gleich zu Beginn zum Kern der Handlung kommen, stets eine willkommene Abwechslung – sofern der Inhalt und dessen Umsetzung gelungen sind. Jeder, der den Trailer zu „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ gesehen hat, hofft auf einen spannenden, unterhaltsamen und vielleicht sogar tiefgründigen Film. Weit gefehlt. Keanu Reeves spielt zum wiederholten Male einen wortkargen Endzeitprotagonisten und Jennifer Connelly, eigentlich ein Garant für intelligente Filme, kann durch ihre Präsenz den Film nicht retten. Das größte Manko sind allerdings die Darstellung der waffengewaltigen US-Army und deren Überheblichkeit, ebenso wie ein zu rosarot gefärbter Wendepunkt der Erzählung. Hingegen ist die visuelle Umsetzung mehr als gelungen und zum Nachdenken regt der Film trotz aller Kritik immer noch an.

     Empfehlenswert für leichtes Science-Fiction-Entertainment, aber darüber hinaus bleibt „Der Tag, an dem die Erde stillstand“ weit hinter den Erwartungen zurück. Aber aus Fehlern soll Mensch ja bekanntlich lernen – hoffen wir es…
M.Rönicke

Der Tag, an dem die Erde stillstand - Facts


Science-Fiction, USA 2008
Regie: Scott Derrickson
Hauptdarsteller: Keanu Reeves, Jennifer Connelly, Kathy Bates, John Cleese
Bundesstart: 11.12.2008
Homepage: Der Tag, an dem die Erde stillstand
(http://www.dtaddes.de/)
Action
Humor
Spannung 
Anspruch
Erotik

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Mit freundlicher Unterstützung von (Chemnitz)

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